Verhaltenskodex
Uns ist es wichtig, den uns anvertrauten Schülerinnen und Schülern durch unser Vorbild einen achtsamen und wertschätzenden Umgang miteinander vorzuleben und zu ermöglichen. Wir setzen uns aktiv für den Schutz der Betroffenen ein, sofern psychische, sexuelle oder körperliche Übergriffe beobachtet werden und unterstützen alle Betroffenen in der Bewältigung des Erlebten. Zudem achten wir auf einen professionellen Umgang mit Nähe und Distanz. Unser Verhaltenskodex gibt dem Lehrpersonal, den Bürokräften, dem Hausmeister und allen anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, z.B. Praktikanten, FSJ-lern, BFD-lern und Schulbegleitungen einen verbindlichen Orientierungsrahmen für das eigene Verhalten im Umgang mit den Schülerinnen und Schülern. Dieser Verhaltenskodex enthält Regeln, an die alle gebunden sind. Das hilft dabei, den Schutz der Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten, aber auch sich selbst vor falschen Verdächtigungen zu schützen. Die Verletzung des Verhaltenskodex zieht entsprechende arbeitsrechtliche Schritte nach sich. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind verpflichtet, Verstöße der Schulleitung mitzuteilen. Alle diese Maßnahmen dienen der Prävention und sollen grenzüberschreitendem Verhalten an unserer Schule keinen Raum gewähren.
Unterricht und Einzelkontakt
- Die Lehrkraft ist sich ihrer Vorbildfunktion bewusst und begegnet Schülerinnen und Schülern mit angemessener räumlicher und emotionaler Distanz.
- Sprache darf nicht verletzen.
- Wir respektieren das Eigentum der anderen.
- Wir schauen hin und nicht weg – Präsenz im Schulalltag.
- Wir respektieren die Privatsphäre und die Grenzen des anderen.
- Wir kämpfen gegen Mobbing, Gewalt, Rassismus und Sexismus.
- Wir achten auf Gleichberechtigung und schützen die Individualität des anderen.
- Geduld ist uns im Umgang miteinander wichtig.
- Alle achten auf eine Unterrichtsatmosphäre, die Lernen ermöglicht.
- Die Lehrkräfte sorgen für Transparenz bei Überprüfungen und Leistungsbewertungen.
- Unsere Eltern haben Einblick in unsere Unterrichtsschwerpunkte.
Gespräche
- Die Lehrkraft zeigt Gesprächsbereitschaft und Interesse.
- Gespräche sind respektvoll, wertschätzend und frei von Vorwürfen und Vorurteilen.
- Es gibt Gesprächszeiten, die den Schülerinnen und Schülern bekannt sind.
- Gespräche mit Schülerinnen und Schülern werden in dem Gesprächsraum geführt, die Klassenleitung ist darüber informiert (ausgeschlossen sind z.B. Mailverkehr, Messenger-Dienste).
- Gespräche werden auf Augenhöhe geführt.
- Sie sind für beide Seiten verständlich.
- Sie sind von gegenseitiger Wertschätzung geprägt.
- Wir nehmen uns ernst.
- Unsere Schüler entscheiden mit über den Rahmen und die Teilnehmenden.
- Wir bewahren Geheimnisse, wenn sie andere nicht in Gefahr bringen.
- Die Lehrkraft klärt, wie dringend der Gesprächsbedarf ist.Die Gespräche werden dokumentiert, damit keine wichtigen Inhalte verloren gehen (siehe Gesprächsbogen)
Sportunterricht
- Die Lehrkraft kündigt sich an.
- Eine Kleiderordnung wird festgelegt.
- Die Lehrkraft kündigt die Hilfestellung/Körperkontakt an und wendet dies nur nach Einwilligung der Schüler*innen an.
Hausordnung
(Auszug in Beziehung zum Schutzkonzept)
Kleiderordnung
- Wir achten darauf, andere durch unsere Kleidung nicht in Verlegenheit zu bringen (z.B. Bauchnabel verdeckt, blickdicht, mit angemessenen Aufdrucken usw.).
Toiletten
- Die Lehrkraft kündigt sich an.
- Aufsicht durch beide Geschlechter.
- Die Toiletten sind kein Aufenthaltsraum.
Sanitätsraum
- Umfangreichere Notfallversorgung erfolgt nie alleine.
Handys
- Die Handynutzung ist in der Schule verboten (Schutzaspekt).